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Arbeitsintegration und Eingliederungsmanagement

Neues Wissen und soziale Innovation in der erwerbsorientierten Eingliederung

Moderne Arbeitsgesellschaften sind einem dynamischen Wandel unterworfen. Mit den Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen verändern sich auch die Anforderungen an Fachpersonen in der erwerbsorientierten Eingliederung.

Damit Professionelle unter veränderten Bedingungen in der Lage sind, Adressatinnen und Adressaten in Prozessen der erwerbsorientierten Eingliederung erfolgreich zu unterstützen, bedarf es einerseits differenzierter Kenntnisse über den Wandel der Arbeitsgesellschaft. Andererseits ist die Wirkung von professionellem Handeln in den verschiedenen Feldern der Arbeitsintegration zu überprüfen, um die professionellen Handlungskonzepte, insbesondere das Konzept Eingliederungsmanagement, weiterzuentwickeln.

Projekte

Lebensstrategien von Migrationsfamilien in marginalisierten Stadtteilen (2012–2015)

Das Leben von Migrationsfamilien in marginalisierten Stadtteilen erfolgt vielfach unter erschwerten ökonomischen und sozialen Bedingungen. Sie entwickeln spezifische Strategien im Hinblick auf Bildung und Erwerb, um ihr Leben zu gestalten. Die Lebensstrategien von Migrationsfamilien in marginalisierten Stadtteilen werden erstmals im Rahmen einer internationalen Studie untersucht. Die Studie wird in Stadtteilen in Freiburg (Deutschland), Klagenfurt (Österreich) und Basel (Schweiz) durchgeführt.

In der Migrations- und in der Stadtforschung ist dies bislang ein Forschungsdesiderat. Untersucht wird auch die Bedeutung von spezifischen lokalen und gesellschaftlichen Bedingungen für die Lebensstrategien von Migrationsfamilien und es werden Fragen von Ausgrenzung und Diskriminierung in den Blick genommen. Die Studie fokussiert auf Migrationsfamilien unterschiedlicher Herkunft, Stadtteile und internationale Kontexte. Die dreifache Fokussierung trägt dazu bei, methodologischen Nationalismus zu vermeiden.
Projektbeschrieb


Demographic change and private sector disability management in Australia, Canada, China and Switzerland. A comparative study (2013–2015)

In recent years, demographic change and an increasing shortage of qualified workers has presented new challenges for both developed and developing economies. Strategies to face these challenges have included increased company activity to retain internal labour forces and, specifically, the use of disability management.

Disability management (DM) has been established world-wide as a valuable approach, not only to improving return-to-work programs and thereby retaining employees, but also to improving working conditions and organisational development. Research representatives from Australia, Canada, China and Switzerland have collaborated to provide comparison countries for the planned research. These four countries represent different stages of development in the implementation of private sector DM and provide a heterogeneous sample for analysing the context of DM service according to country, including the impact of country-specific welfare and social insurance systems on DM processes.
Projektbeschrieb

 

Jugendliche mit Migrationshintergrund in der stationären Jugendhilfe. Eine explorative Studie (20112013)

Migrationsspezifische Fragestellungen im Jugendhilfekontext wurden in der Schweiz bisher kaum beforscht. Im Rahmen der Studie wurden die Besonderheiten der Bedingungen des Aufwachsens und die Lebenslagen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung untersucht.

Dabei ging es um Fragen nach den konkreten Herausforderungen und der Bewältigung sozialstruktureller Vorgaben durch die Jugendlichen mit Migrationshintergrund, wie Stigmatisierung und Benachteiligung erfahren und bearbeitet wurden, welchen Beitrag die Jugendhilfe hierzu leistete und welche Bedeutung den Eltern bzw. familialen Beziehungen zufiel. Die mehrperspektivische Studie lag im Schnittfeld von Migrationsforschung, Jugendhilfeforschung, subjektorientierter Übergangsforschung und Professionsforschung der Sozialen Arbeit.
Projektbeschrieb


Qualifizierung für Veränderung (2011–2013)

Im Forschungsprojekt "Qualifizierung für Veränderung. Regionalstudie zur Kompetenz- und Ressourcenentwicklung in Unternehmen" wurde untersucht, welche Massnahmen und Aktivitäten KMU (Kleinere und mittlere Unternehmen) ergreifen, um ihren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu decken und die im Unternehmen vorhandenen Arbeitskraftressourcen zu erhalten, zu entwickeln und zu stabilisieren.

Es handelt sich bei der vorliegenden Untersuchung um eine Regionalstudie, die im Bezirk Olten und in Basel-Stadt mit einer quantitativen Fragebogenerhebung und Experteninterviews mit Personalverantwortlichen von Dezember 2011 bis Januar 2013 durchgeführt wurde. Die Studie fokussiert auf die Bereiche Personalplanung, Kompetenzentwicklung und Weiterbildung sowie Eingliederungsaktivitäten. Sie wurde im Rahmen der Strategischen Initiative FHNW durchgeführt.

 

Disability Management in Unternehmen in der Schweiz (2007–2008)

Eingliederungsmanagement, das im internationalen Kontext als Disability Management bezeichnet wird, ist bislang kaum für den Schweizer Kontext untersucht worden. Im internationalen Rahmen liegen vor allem Studien und Ergebnisse aus dem englischen Sprachraum vor.

Im Rahmen einer explorativen Pilotstudie im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) wurde im Zeitraum von Mai 2007 bis Februar 2008 erstmals die Praxis von Eingliederungsmanagement/Disability Management in Unternehmen in der Schweiz untersucht. Der Forschungsbericht ist beim BSV erhältlich.